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Taktförderbänder: wenn es besonders präzise zum Prozess passen muss

Manchmal ist mehr gefragt als nur ein Teil oder einen Behälter von A nach B zu bringen: Manchmal geht es darum, im exakt richtigen Moment an der präzisen Position ein Teil zu platzieren. In der Automatisierung sind Taktförderbänder ein wichtiges Element, auf das 100 % Verlass sein muss und wo es in der richtigen Platzierung auf zehntel Sekunden und zehntel Millimeter ankommen kann. Nur durch zuverlässig funktionierende Taktförderbänder kann gewährleistet werden, dass die automatisierte Prozesskette nicht abreißt.

Taktfoerderer
Taktförderer

Ausführungen

Anwendungsgebiet Automatisierungslösungen zur diskreten und präzisen Teilebereitstellung
Gurte Ketten, Zahnriemen, Modulbänder
Gurtprofile Mitnehmerprofile, individuelle Aufsätze
Antriebsarten Direktantriebe, Antrieb mit Vorgelege, Mittelantrieb
Unterkonstruktion Feststehende oder bewegliche Untergestelle, Höhenverstellung, Breitenverstellung, schwenkbare Verstellung
Führung Gleitleisten, verstellbare Seitenführungen
Bandbelastung Bis 250 kg
Temperatur Teiletemperatur +5°C bis ca. +350°C
Geschwindigkeit 0 – 30 m/min konstant oder frequenzgeregelt
Zubehör Sensorik, elektr. Steuerung, Teileübergabe, Aushubstation
Sonderausführungen Lebensmittel- und Medizintechnik-Ausführung, ATEX-Ausführung

Best Practice-Anwendungen

Die Anlage dient als Pufferstrecke, um auf engem Raum möglichst viele Teile zwischenzulagern.
Die Zahnriemen mit aufgeschraubten Ablageprismen können empfindliche Kunststoffteile mit anspruchsvoller Oberflächenbeschaffenheit aufnehmen.
Der Bandaufbau besteht aus zwei Ebenen mit einer ausgleichenden Liftstation.
Vom Roboter werden die Teile auf der oberen Ebene abgelegt, eine elektrisch betriebene Liftstation mit Servoantrieb transportiert das Stückgut auf die untere Ebene, von dort werden sie entnommen.
Eine zusätzliche pneumatisch betriebene Neigevorrichtung schleust NIO-Teile direkt aus.

Der Taktförderer dient zur Zu- und Abführung von Zahnstangen für Lenkgetriebe während des Bearbeitungsprozesses.
Im oberen Bereich werden die Rohteile präzise auf Kunststoffprismen in den Maschinenbereich getaktet. Um die Rohwellen automatisch abgreifen zu können, werden diese mit einem pneumatischen Teileaushub zur Verfügung gestellt und exakt positioniert.
Nach Bearbeitung legt der Greifer die fertige Zahnstange auf der unteren Aushebestation ab, die vom Riemenförderer abtransportiert wird.

Mit diesem Taktkettenförderer können Nockenwellen unterschiedlicher Breite transportiert werden.
Die Messingprismen bieten die ideale Ablagefläche für die Nockenwellen. Die Breite der beiden Ketten kann manuell mit einem Handrad verstellt werden.
Der Eingreifschutz dient zur Verkleidung der Umlenkung. Die wasserdichte Tropfwanne mit Abfluss sorgt für einen sauberen Transport.